Überraschende Niederlage im Nachholspiel :: 3. Damen verliert in Osnabrück

Überraschende Niederlage im Nachholspiel :: 3. Damen verliert in Osnabrück

Lange Gesichter gab es am Montagabend bei der dritten Damenmannschaft der Tebus. Sie war wohl mit dem Plan nach Osnabrück gefahren, um gegen den Tabellenvorletzten Osnabrücker SC III  den sechsten Saisonsieg einzufahren. „Ich muss mich erstmal erholen.“ war auch Trainerin Kerstin Keller von der unerwarteten Niederlage überrascht. „Das waren die zwei mit Abstand schlechtesten Sätze in dieser Saison.“ wurde die Übungsleiterin sehr deutlich. Der Gastgeber spielte diesmal nicht wie ein Abstiegskandidat. Hervorzuheben war sein starkes Aufschlagspiel. Doch das und der kurzfristige Ausfall von Tebu-Libera und Kapitänin Arina Matis können nicht die Entschuldigung für die desolate Vorstellung in den Durchgängen eins und zwei sein. Beide Sätze gingen mit jeweils 25:10 an die Domstädterinnen. Die junge Tebu-Mannschaft lief immer Rückständen hinterher, die mit zunehmender Satzdauer immer größer wurden. So hieß es im ersten Satz 1:7, 6:17 und 10:24, im zweiten Durchgang 0:6, 1:9 und 8:19. Im dritten Satz sah Kerstin Keller dann endlich eine Leistung von ihren Mädels, die sie sich über die volle Distanz gewünscht hätte. Bis zum Stand von 12:9 für die Gäste hielt der Gastgeber noch dagegen, anschließend hatte das Tebu-Team die größeren Spielanteile und war mit 25:17 erfolgreich. Zu einem weiteren Satzgewinn reichte es für die Gäste aber nicht. Im vierten Satz waren die Kontrahenten zwar lange Zeit auf Augenhöhe, die Crunchtime gehörte aber dem Gastgeber, der mit 25:21 seinen dritten Satzgewinn verbuchte. Es war der vierte Saisonsieg für den OSC, der wichtige Zähler im Abstiegskampf bedeutete. Das junge Tebu-Team bleibt Tabellenvierter, kann bei dem schweren Restprogramm aber durchaus noch in der Tabelle abrutschen. Da wartet in drei Wochen der Tabellenführer VC Osnabrück IV und am letzten Spieltag geht es im Vereinsderby gegen die eigene zweite Mannschaft. Vorher gibt es noch das Spiel gegen den Tabellensechsten TSV Venne.

 

 

Bericht und Foto: Josef Gaida

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