Ein Wochenende zum Vergessen

Ein Wochenende zum Vergessen

-gai- Ibbenbüren. Nachdem es für Robin Schüttemeyer von den Tecklenburger Land Volleys auf Usedom noch richtig gut lief und die Vorfreude auf die Deutschen Beach-Volleyball-Meisterschaften der U19 in Laboe entsprechend groß war, ist die Enttäuschung nun umso größer. Gemeinsam mit seinem Beachpartner Jannek Metzler (SVG Lüneburg) landete Schüttemeyer auf dem 25. Platz – dem geteilten letzten Rang im 32 Teams starken Teilnehmerfeld.

Gespielt wurde zunächst in einer Gruppenphase mit acht Vierergruppen, anschließend ging es im Double-Elimination-Verfahren weiter. Zwar konnten sich Schüttemeyer und Metzler in der Gruppenphase noch vor dem direkten Einstieg in den unteren Turnierbaum retten, der Auftakt verlief jedoch alles andere als optimal.

Im ersten Spiel unterlag das Duo Erik Kornev (SV Lohhof) und Benjamin Sievers (ASV Dachau) mit 13:21 und 16:21. Im zweiten Spiel wurde die Aufgabe noch schwieriger. Zu viele Eigenfehler und ein deutlich überlegenes Duo machten gegen Ole Beiersdorf (FC St. Pauli) und Noah Braun (Schweriner SC) einen Erfolg nahezu unmöglich. Mit 12:21 und 11:21 mussten sich Schüttemeyer und Metzler geschlagen geben. Beiersdorf und Braun sollten am Ende nicht nur dieses Spiel gewinnen, sondern sich später auch den Deutschen Meistertitel sichern.

Erst im letzten Gruppenspiel gelang der erhoffte Erfolg. Philipp Kuhn und Maximilian Zscheischler (beide SV Warnemünde) hatten ihre ersten beiden Begegnungen ebenfalls verloren. Mit 21:16 und 21:15 setzten sich Schüttemeyer und Metzler gegen die beiden Warnemünder durch. Damit war zumindest der direkte Gang in den unteren Turnierbaum verhindert – ein kleiner Erfolg an einem ansonsten schwierigen Auftakttag.

Im weiteren Turnierverlauf sollte es jedoch nicht besser werden. Im ersten Spiel des Winnerbrackets unterlagen sie Elias Wiebel (VfB Friedrichshafen) und Sebastian Zacharias (TV Rottenburg) mit 20:22 und 9:21.

Im anschließenden K.-o.-Spiel war das Turnier dann endgültig beendet. In einer umkämpften Partie über drei Sätze unterlagen Schüttemeyer und Metzler Philip Benthien (Sport-Club Charlottenburg) und Ole Böttcher (USV Halle). Für Benthien und Böttcher ging es im unteren Turnierbaum noch weiter. Sie gewannen später das Loserfinale und sicherten sich damit den 17. Platz.

Für Schüttemeyer und Metzler blieb dagegen nur der letzte Rang.

Schüttemeyer selbst zeigte sich anschließend entsprechend selbstkritisch. Von seinem eigentlichen Leistungsvermögen habe er nur einen kleinen Bruchteil abrufen können. Auch aus seinem Umfeld hieß es, dass er im Sand noch nie so schwach aufgetreten sei. Ausgerechnet die Deutschen Meisterschaften waren damit sicherlich nicht die Bühne, auf der er sich diese Form gewünscht hätte.

Nun heißt es jedoch: Mund abputzen und nach vorne schauen. Für Schüttemeyer geht es zurück in die Halle, wo die Vorbereitung auf die kommende Saison in der 2. Bundesliga mit den Tecklenburger Land Volleys immer mehr Fahrt aufnimmt.

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