Pokal-Historie! Tebu-Herren krönen starke Saison mit Verbandspokalsieg

Pokal-Historie! Tebu-Herren krönen starke Saison mit Verbandspokalsieg

 

Die Oberliga-Volleyballer der Tecklenburger Land Volleys ließen jüngst nicht nur durch vier Siege in Folge in der Meisterschaftsrunde aufhorchen, sondern sorgten jetzt auch im Pokalwettbewerb für Schlagzeilen. Am Samstag wurde das Team von Karlo Keller, das in der Endrunde in Bremen von Jan Sackermann gecoacht wurde, etwas überraschend Verbandspokalsieger. Im Halbfinale trafen die Tebus auf die vierte Mannschaft des Erstligisten TSV Giesen GRIZZLYS. Das Team spielt in der Oberliga 2 und gehört dort zur Spitzengruppe. Es ist eine Truppe aus jungen Spielern, die fast alle hoch und hart angreifen können. Sie machten allerdings viele Fehler. Das kam den Tebus sehr entgegen. Die Fehlerquote war aber auch auf das starke Aufschlagspiel der Tebu-Truppe zurückzuführen. Einen guten Job machten die Tebus im Sideout. Vor allem in der engen Situation in Satz drei zeigte sich das Tebu-Team nervenstark. In den Durchgängen eins und zwei führten die Tebus fast immer. Die Satzgewin-ne von 25:18 und 25:16 waren ungefährdet. Enger war es im dritten Durchgang. Da hieß es in der Crunchtime 20:19, 24:22 und 25:24. Am Ende stand ein 27:25-Satzgewinn für die Spieler aus dem Tecklenburger Land.

Im Finale ging gegen den GfL Hannover, der wie die GRIZZLYS auch in der Oberliga 2 spielt und dort aktuell Tabellenzweiter ist. Die Niedersachsen hatten im zweiten Halbfinale den TV Baden II mit 3:2 geschlagen. Die GfL-Truppe ist erfahren und eingespielt. Sie hatte nicht die Durchschlagskraft wie die Giesener, spielte aber ausgesprochen clever. Den besseren Start erwischten die Tebus, die mit 12:4 in Führung gingen. Trotz der Führung nahm Jan Sackermann den Diagonalwechsel vor, wechselte Finn Hoppe und Kapitän Maximilian Frese ein, Moritz Gartemann und Luca Bosse verließen das Feld. Die Wechsel und auch der spätere Rückwechsel sorgten für Irritationen. Die Tebus verloren den Faden und gaben den Satz noch mit 25:27 ab. Auch im zweiten Durchgang lief es weiterhin zunächst nicht richtig rund. „Man spürte, dass da mental irgendwie der Wurm drin war, alle haben den Kopf hängen lassen.“ sah Jan Sackermann sein Team zwischenzeitlich auf der Verliererstraße. Mit 9:18 lagen die Tebus zurück, als Robin Schüttemeyer mit starkem Aufschlagspiel die Wende einleitete. Plötzlich spielten die Tebus gute Block/Abwehraktionen und glaubten wieder an sich. Zum Satzgewinn reichte es noch nicht (23:25), aber jetzt stimmte die Leistung der Tebus. „Danach war es eine komplette Rasur.“ hatte Jan Sackermann an den folgenden drei Sätzen nichts mehr auszu-setzen. Wie die Tebus jetzt das Spiel kontrollierten, zeigen auch die Satzergebnisse von 25:13, 25:13 und 15:8. Durch den Pokalsieg hat sich das Team für den Nordwestdeutschen Pokal qualifiziert. „Ich bin stolz auf die Jungs, da steht in der neuen Saison der nächste Schritt an.“ blickt Jan Sackermann schon in die Zukunft.

Für die Tebus spielten: Lukas Bünte, Tobias Lampe, Henry Bierbaum, Robin Schüttemeyer, Luca Bosse, Finn Hoppe, Florian Schindler, Leif Lüdinghaus, Hendrik Freese, Steffen Mergenschröer, Moritz Gartemann und Kapitän Maximilian Frese

Bericht: Josef Gaid

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