Tebu-Herren zeigen Kampfgeist – 3:1 und 3:0 gegen Bremen und Ofenerdiek
Tebu-Herren zeigen Kampfgeist – 3:1 und 3:0 gegen Bremen und Ofenerdiek
Tecklenburger Land Volleys – Bremen 1860 II 3:1
Karlo Keller war davon ausgegangen, dass er am Heimspieltag personell aus den Vollen schöpfen kann. Kurzfristig musste er aber auf Mittelangreifer Hendrik Freese, Außenangreifer Lasse Raude und Libero Lukas Bünte verzichten. Außerdem hatte sich Robin Schüttemeyer am Tag zuvor im Spiel der ersten Herrenmannschaft am Fuß verletzt. So war Karlo Keller zu einigen Umstellungen gezwungen, ließ Robin Schüttemeyer im Spiel gegen die Hansestädter nicht an-greifen, sondern Libero spielen. Trotz verschiedener Umstellungen präsentierte sich das Tebu-Team besser als zuletzt bei der Schlappe gegen den abstiegsgefährdeten TSV Winsen/Luhe. Deutlich verbessert zeigte sich das Tebu-Team in der Feldabwehr, da lagen zuletzt die Trainingsschwerpunkte. Zufrieden durfte Karlo Keller auch mit der Blockarbeit sein. Begeistert war der Coach vom sehr disziplinier-ten Aufschlagverhalten seiner Mannschaft. Die taktischen Vorgaben wurden ausgezeichnet umgesetzt. Im ersten Satz setzten sich die Tebus erst nach einem Zwischenstand von 9:9 etwas ab (13:9, 21:16). In der Schlussphase wurde es etwas enger, als Karlo Keller beim Stand von 24:22 mit einer Auszeit reagierte. Am Ende hieß es 25:22 für den Gastgeber.
Im zweiten Satz führten die Keller-Schützlinge mit 8:3, als sie anschließend zu viele Annahmefehler machten. Die Gäste glichen nicht nur zum 18:18 aus, sondern zogen in der Crunchtime vorbei und punkteten zum 25:20-Satzgewinn. Parallelen gab es im dritten Satz. Wieder führte erst das Tebu-Team, erneut glich der Gast aber (17:17) aus. Jetzt gehörte die Schlussphase jedoch der Heimmannschaft, die mit 25:19 erfolgreich war. Im vierten Satz erspielte sich die Keller-Truppe schnell eine 6:1-Führung. Die Führung wurde nicht mehr abgegeben, in der zweiten Satzhälfte wurde sie noch ausgebaut. Am Ende hieß es 25:14.
Tecklenburger Land Volleys – SG Ofenerdiek/Ofen 3:0
„Das war mehr Arbeit, als ich vorher gedacht hatte.“ war die Partie gegen das Schluss-licht für Karlo Keller keinesfalls ein Selbstläufer. Immer dann, wenn das Tebu-Team das druckvolle Spiel etwas vermissen ließ, punkteten die Gäste. Doch in Gefahr geriet die Tebu-Mannschaft aber nie. In dieser Partie spielte Robin Schüttemeyer Angreifer, Zuspieler Moritz Gartemann übernahm den Liberopart. Die Tebu-Spieler, die einen Tag zuvor noch zum Drittliga-Team gehörten, waren die Stützen im Tebu-Spiel. Nicht einmal eine Stunde war gespielt, da war der 3:0-Erfolg (25:13, 25:22 und 25:17)perfekt.
Bericht: Josef Gaida