Tebu-U18 bei Nordwestdeutschen Meisterschaften: Lospech und Regenpech – aber starkes Auftreten

Tebu-U18 bei Nordwestdeutschen Meisterschaften: Lospech und Regenpech – aber starkes Auftreten
Die männliche U18-Volleyballmannschaft der Tecklenburger Land Volleys nahm am Wochenende in Salzgitter an den Nordwestdeutschen Meisterschaften. Die junge Tebu-Truppe hatte nicht nur Lospech für das Viertelfinale, sondern konnte auch die Platzierungsspiele nicht mehr austragen, weil das Spielfeld wegen Regentropfen von der Decke für unbespielbar erklärt wurde. So gab es für das Tebu-Team nur drei Spiele, wobei sich die Jungs doch so auf den Vergleich mit mehreren unbekannten Teams gefreut hatten. In Salzgitter starteten zwölf Teams, die die Vorrunde in vier 3er-Gruppen ausspielten. Der Erste und -zweite jeder Gruppe qualifizierte sich für das Viertelfinale, die Drittplatzierten sollten die Plätze 9 – 12 ausspielen. Die Gruppenersten wurden für das Viertelfinale gesetzt, die Zweit-platzierten wurden als Gegner zugelost. Im ersten Gruppenspiel traf das Team vom Trainerduo Witali Zinn und Ben Grote auf den MTV Stederdorf. Die Kontrahenten waren fast über die volle Distanz auf Augenhöhe. Da wurde sich nichts geschenkt, um jeden Punkt wurde gefightet. Ausschlaggebend für die beiden knappen Tebu-Satzgewinne (25:23, 26:24) waren vielleicht das etwas bessere Block- und Abwehrver-halten und der druckvollere Angriff.
An die starke Leistung konnte der Tebu-Nachwuchs im zweiten Gruppenspiel gegen den Gastgeber MTV Salzgitter nicht anknüpfen. Im ersten Satz hielten die Tebus noch dagegen mussten das MTV-Team erst nach einem Zwischenstand von 19:19 davonziehen lassen. Am Ende hieß es 25:19. Nach dem Satzverlust konnten die Zinn-Schützlinge nicht mehr zulegen. Das Gastgeberteam wurde von den Fans lautstark angetrieben und setzte die Tebus durch mehrere stabile Aufschlagserien unter Druck. Mit 13:25 hatten die Gäste das Nachsehen. Im letzten Gruppenspiel schlug der Gastgeber auch den MTV Stederdorf. Damit standen die Tebus als Gruppenzweiter fest. Für das Viertelfinale wurde das Tebu-Team dem späteren Nordwestdeutschen Meister SVG Lüneburg zugelost. Schlimmer hätte es die Spieler aus dem Tecklenburger Land nicht treffen können. Der Nachwuchs des Deutschen Pokalsiegers dominierte das Turnier, gab nicht einen einzigen Satz ab. Für die Tebus war klar, dass sie gegen das SVG-Team nicht mehr als nur Außenseiter sind. Sie spielten ganz befreit auf, zeigten sich wenig beeindruckt von dem großen Namen. Die Tebu-Trainer wechselten viel, und jeder Spieler gab jetzt nochmal sein Bestes. Mit zwei 16:25-Satzverlusten wurde ein achtbares Ergebnis erzielt. Auch der TSV Giesen GRIZZLYS brachte es im Finale gegen die Heidestädter nur auf 32 Punkte (19:25, 13:25).
Am zweiten Turniertag mussten die Tebu-Spieler leider zur Kenntnis nehmen, dass nur die Halbfinale und das Finale ausgespielt werden, weil das eine Spielfeld wegen Nässe nicht mehr genutzt werden konnte. Die Verlierer der Viertelfinalspiele wurde alle Fünfter, wobei die Tebus gerne noch gespielt hätten. So machten sie sich nach der Siegerehrung schon ein wenig frustriert auf die Heimreise. Für die Tebus waren mit dabei: Laurenz Vogg, Sebastian Eilers, Maximilian Heckendorf, Boe Strotmann, Alexander Zinn, Klaus Reichardt, Hugo Weiß, Samuel Moran Hagemann, Joao Andre Oliveira Ventura, Jonas Rose, Carl Philip Busch, Titus Lescow und Lukas Lezius sowie die beiden Trainer Witali Zinn und Ben Grote.
Bericht: Josef Gaida