1. Herren 2025/2026 (3.Liga West)

1. Pokalrunde 2025
Nr. Nachname, Vorname Posi­tion
1 Borken, Moritz Mitte
4 Sackermann, Jan Libero
5 Schüttemeyer, Robin Außen
6 Klein, Thomas Mitte
7 Boss, Paul Zuspiel
8 Helmich, Mario Außen
9 Meyer, Ralf Mitte
11 Kinitz, Hannes Libero
12 König, Jonathan Diagonal
13 Kugel, Yannick Außen
14 Gmitrovic, Dusan Universal
17 Frese, Maximilian Zuspiel
C Fischer, Lars Trainer
CO Gartemann, Sebastian Co-Trainer
Sc Zinn, Witali Co-Trainer
M Keller, Karlo Manager

Heimspiele

1. Herren vs. USC Braunschweig

14.02.202619:00-Halle Burgweg

1. Herren vs. TPSV Bielefeld

07.03.202619:00-Halle Burgweg

1. Herren vs. VV Humann Essen II

28.03.202619:00-Halle Burgweg

Ausblick Saison 2025 / 2026

 

Die Liga

Durch den Aufstieg von Köln und Moers in die 2. Bundesliga und den Abstieg von Meckenheim und Hannover kommen vier neue Mannschaften hinzu. Bremen 1860 und der TV Baden aus dem Norden und aus dem Westen ergänzen der TVA Hürth und Post Telekom SV Bielefeld das Teilnehmerfeld. Als Favoriten dürften wohl der USC Braunschweig und der PTSV Aachen gelten. Danach wird es extrem interessant, wer gut in die Saison startet. Der Klassiker gegen die DJK Delbrück und die Nachbarschaftsduelle gegen Bielefeld und Lintorf versprechen ebenso viel Spannung wie die Matches gegen die altbekannten Teams aus Essen und Brühl. Doch auch Lüneburg befindet sich durch den Umbruch zum Leistungsstützpunkt auf dem Weg zum Top-Team mit einer guten Mischung aus jungen und erfahrenen Spielern. Die Aufsteiger aus Hürth, Bremen und Baden sind ebenfalls keine unbekannten Gegner am Burgweg. Für ausreichend Spannung sollte also gesorgt sein.

 

Die Mannschaft

Klein aber fein. Nach den Abgängen von Michael Thye (Lintorf) und Patrick Hofschröer (Bielefeld) wird der Kader nicht unbedingt größer. Zudem wird Jonathan König vorerst studienbedingt fehlen und erst zur Rückrunde zum Team stoßen. Da Sebastian Gartemann, Jasmin Jusic und Jannik Graw ihre Karrieren beendet haben, stehen den 5 Abgängen „nur“ drei Neuzugänge entgegen. Thomas Klein und Robin Schüttemeyer stoßen aus der 2. Herren dazu und Mario Helmich kommt aus seiner zweijährigen Verletzungspause zurück. Frederic Frehe räumt das Amt des Co-Trainers und Sebastian Gartemann füllt dieses ab sofort aus.

 

Die Vorbereitung

Belastungssteuerung, Belastungssteuerung, Belastungssteuerung. Dazu Einspielen und Rhythmus finden. Das gelang in zwei Trainingsblöcken, Testspielen, beim Blitzturnier und im Pokal. Dabei zeigten wir bisher gute und ansprechende Leistungen.

 

Der Ausblick

Durch den veränderten und kleinen Kader und die als stark und ausgeglichen einzuschätzende Liga wird zunächst der Klassenerhalt ins Visier genommen. Der Blick soll dann aber, wenn möglich, schnell weiter nach oben gerichtet werden.

Dazu ist weiterhin die enge Verknüpfung der einzelnen Herrenteams wichtig und wird - nicht nur - in den Jugendteams (z.B. U20) gelebt.

Die 1. Herren wird, wie bereits in der Vorbereitung, viele Spieler aus der 2. Herren regelmäßig einbinden. Deshalb trainieren momentan Maximilian Frese, Tobias Lampe, Klaus Reichardt und Lasse Raude mit der 1. Herren. Zudem haben Robin Schüttemeyer und Thomas Klein ein Doppelspielrecht.

Team News

Am Samstag steht bereits das zweite Heimspiel der Rückrunde auf dem Programm. Gegen den TV Baden geht es am Burgweg gegen einen alten Bekannten aus gemeinsamen Zeiten in der 2. Bundesliga ans Netz. Damit es für uns keine kalte Dusche wird, hoffen wir erneut auf zahlreiche und lautstarke Unterstützung von den Rängen.

Ein Besuch lohnt sich gleich mehrfach: Bereits zuvor ist die 2. Herren an gleicher Stelle in der Oberliga im Einsatz – und das sogar doppelt, da die H2 an diesem Tag zwei Partien bestreitet. Die Burgweg-Festspiele gehen also in die nächste Runde.

Sportlich verspricht das Duell mit dem TVB einiges an Spannung. Im Hinspiel konnten wir uns nach verlorenem ersten Satz freischwimmen und schließlich mit 3:1 zuerst am Beckenrand anschlagen.

Einfach ist es im Klassiker wohl nie. Nach einem extrem guten Start im ersten Satz fangen wir an zu wackeln. Am Ende gewinnen wir aber mit 3:1 und nehmen dadurch drei wichtige Punkte für die Tabelle mit. Die Ergebnisse vom Wochenende lassen so oder so aufhorchen. Unser ersten Spiel nach dem Ausfall von Paul haben wir gewonnen und den Fehlstart ins neue Jahr abgewendet. Spiel 12 von 13 mit Punkten und dabei der 10. Sieg.

Heute gibt es nur einen kurzen Vorbericht, da die Ausgangslage schnell erklärt ist. Es wird ein richtungsweisendes Spiel in Delbrück. Der „Klassiker“ war bereits im Hinspiel wahnsinnig eng. Erst im Tie-Break waren wir erfolgreich. Danach lief es für die Mannschaft aus Ostwestfalen nicht sonderlich berauschend und es standen keine weiteren Siege an. Doch wir sind vorgewarnt. Auch wenn der Letzte der 3. Liga nur noch einen Punkt in Essen holte, waren die Spiele teilweise sehr eng. Zudem müssen wir in veränderter Konstellation an den Start.

Wir starten durchwachsen in das neue Jahr. Nach der Schweigeminute für Birgit Wessel geht das Spiel hin und her, doch wir können uns in der Crunchtime auf 22:17 absetzen. Dennoch unterliegen wir 27:29 und dann deutlicher mit 18:25 im zweiten Satz. Doch wir kommen besser rein und gewinnen Satz 3 und 4 relativ souverän (25:18, 25:22). Im Entscheidungssatz verlieren wir dann komplett den Faden und geben diesen mit 6:15 ab. Doppelt bitter ist dabei, dass sich Paul im Block den Finger verletzt und die restliche Saison nicht mehr spielen wird. Positiv: Wir gehen - mit der Ausnahme des Auswärtsspiels in Braunschweig - immer mit mindestens einem Punkt aus der Partie.

Lange war die Pause seit dem letzten Heimspiel am 12.12.25 nicht. Doch wir finden, dass sie lang genug war und freuen uns euch wieder am Burgweg begrüßen zu dürfen. Mit der SVG Lüneburg kommt ein Team nach Laggenbeck, das zuletzt sehe gute Leistungen gezeigt hat und mit einer Mischung aus Erstligaerfahrung und Nachwuchsspielern an den Start geht. Das Hinspiel wurde nachträglich 3:0 für uns gewertet. Im ersten Saisonspiel brauchten wir sportlich jedoch 5 Sätze für den Sieg.

Da wehte ein Hauch von Bundesliga durch den Burgweg am Freitag. Jannik kündigte am Mikro die „Mutter aller Derbys“ an und die Anhänger beider Vereine sind ordentlich in Vorleistung gegangen. Die Halle bis auf den letzten Platz gefüllt und die Stimmung bereits beim Einlaufen am Anschlag. Und das ewige Duell konnte nachziehen - bis zum spektakulären Tebu-Sieg im vierten Satz. Das macht jetzt schon Laune auf das Rückspiel am letzten Spieltag in Lintorf.