

Es war die befürchtet deutliche Partie im Duell gegen den amtierenden Meister der Nordstaffel. Die personellen Sorgen auf Seite der TERRA Tebu Volleys wurden durch schlechte Quoten in Service und Angriff ergänzt. Gleichzeitig spielte Schüttorf einen unaufgeregten und soliden Volleyball, der am Ende zu dem 3:0 in 71 Spielminuten reichte.
Der erste Satz verlief direkt nicht so leicht für die Laggenbecker. Die längeren Ballwechsel zum Satzbeginn verliefen allesamt besser für die Gäste aus der Grafschaft.
Zwar stand der Block der Tebus weitaus besser als zuletzt, aber die Quote im Angriffsspiel, die Umsetzung taktischer Vorgaben und zu viele leichte Aufschlagfehler, ließen keine Chance für einen Satzgewinn. Zwar ging es von 8:14 nochmals bis auf 12:16 heran, aber bei 12:20 war der Satz endgültig deutlich. Erfreulich war die Hereinnahme von Max Frese im Zuspiel, der ab dem 12:19 bis zum 19:25 durchspielte. Der Youngster aus der Reserve durfte nach diesem 7:6-Satzende den zweiten Durchgang auch beginnen.
Der zweite Satz ist aber schnell erzählt. Der Sideout wurde nicht ausreichend gehalten und der Satz ging mit 12:25 deutlich an Schüttorf.
Etwas besser lief es erneut im dritten Satz. Mit 16:25 war aber auch dieser nach 23 Minuten beendet und Schüttorf stand als Derbysieger fest
MVP wurde der französische Libero Florent Quiot bei Schüttorf und die Silbermedaille erhielt Moritz Borken auf Seiten der TERRA Tebu Volleys.
Sehr schön war allerdings die Stimmung am Burgweg. Erneut eine volle Hütte und darüber haben sich beide Mannschaften gefreut.
„Der Rahmen stimmt hier komplett. Jetzt müssen wir die Leistungen noch abrufen. Ich hoffe auch schnell wieder die personellen Alternativen zu haben. Das weitere spielfreie Wochenende sollte jetzt helfen.“, so Tebu-Coach Lars Fischer.
Foto: Hardy Fischer