

Gegen den SV Lindow-Gransee wäre in Normalform und -besetzung wahrscheinlich mehr möglich gewesen. Doch zu den Ausfällen von Mario Helmich und Yannick Kugel gesellte sich auch Dusan Gmitrovic. Da die 2. Herren zudem nicht auf Max Frese und Andreas Rolleder verzichten konnte, ging es in Minimalbesetzung nach Brandenburg. Ein riesiges Dankeschön geht an Jonathan König, der eine Woche ins Training kam und direkt durchspielen durfte/musste. Die zusätzlichen Leistungsschwankungen machten einen Punktgewinn dann vollends zunichte.
Im ersten Satz setze es direkt ein herbes 14:25 in unter 20 Minuten. Die Annahme kam nicht gut ins Spiel und auch die Ermangelung der Umsetzung von taktischen Vorgaben ließen Fischer/Gartemann an der Seitenlinie frustriert zuschauen.
„Wir haben technische Fehler gemacht, die wir in der Form vor Jahren abgestellt haben. Das ist sehr ärgerlich, kann aber mal passieren. Im Spielverlauf haben sich einzelne Spieler da viel besser gefangen. Mich hat auch am Montag noch das undisziplinierte taktische Verhalten geärgert. Das kenne ich von den Jungs so nicht. Wir haben darüber gesprochen und ich gehe davon aus, dass wir es schon im nächsten Spiel wieder besser machen.“, so der Coach.
Auch im zweiten Satz lagen die TERRA Tebu Volleys schnell zurück und über 4:10 und 8:19 war auch dieser Durchgang schnell reine Formsache für die Hausherren.
Etwas länger hielten die Laggenbecker im letzten Durchgang stand. Bei 8:8 nahm Lindow die erste Auszeit und setzte sich auf 13:10 ab. Bis auf 17:18 kamen die Tebus wieder heran, unterlagen aber am Ende verdient mit 20:25. Lichtblick der Partie: Ole Sackermann konnte sich noch besser in das Team einfinden und übernahm am Ende eine Führungsrolle und auch Ralf Meyer war im Block eine Steigerung.
Jetzt steht ein spielfreies Wochenende an und dann folgt das Duell gegen den amtierenden Meister aus Schüttorf. Danach erneut frei und auf nach Giesen. Die schwierigen Wochen der 2. Bundesliga zeigen ihre absolute Härte für die Tebus. Nach dem 1. Platz nach dem ersten Spieltag, steht man jetzt erstmalig auf einem Abstiegsrang. Doch - wie angekündigt - muss man jetzt Ruhe bewahren und sich auf die Entwicklung zu den „machbaren“ Spielen verlassen. Vielleicht geht ja bereits am 17.10. was im Spiel gegen Schüttorf. Der Derbygegner musste am vergangenen Wochenende gegen Aufsteiger Eimsbüttel bis zum 17:15 im Tie-Break zittern.
Klar ist schon jetzt: Ohne Unterstützung der Tebu Family am Burgweg wird es aber erneut sehr sehr schwer.
Bild: Nicole Lienemann