

Tebu-Trainer Karlo Keller musste kurzfristig auf die verletzten Angreifer Conner Kühn und Lasse Raude verzichten. So hatte der Coach in der Hansestadt kaum Wechseloptionen, die er gut hätte gebrauchen können. Dabei starteten die Tebus an der Weser sehr ordentlich. Im Auftaktsatz wurde das 1860-Team schon mit guten Angaben unter Druck gesetzt. Die Tebus standen auch gut in der Annahme und zogen so ihr variables Angriffsspiel auf. Mit 25:20 behielten die Gäste im Auftaktsatz die Oberhand. Vom zweiten Satz an brach bei den Keller-Schützlingen die Annahme weg. Das Tebu-Spiel war viel zu durchsichtig, wenig druckvoll. Viel besser machte es der Gastgeber, der mit seinem bärenstarken Diagonal-angreifer immer wieder aus dem Hinterfeld punktete. „Den konnten wir nicht ein einziges Mal blocken.“ bemängelte Karlo Keller die schlechte Blockarbeit seines Teams. Mit jeweils 25:15 gingen die Sätze an die Hansestädter. Auch im vierten Satz führte der Gastgeber wieder schnell (14:6). Die Gäste verkürzten zwar auf 19:15, konnten die Bremer aber nicht mehr in Bedrängnis bringen. Mit „Wir wissen, woran wir arbeiten müssen. Die neuzusammengestellte Mannschaft hat noch viel Arbeit vor sich.“ blickt Karlo Keller schon auf den ersten Heimspieltag in zwei Wochen.