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Die Rollen vor dem Spiel in der Wolfskuhle waren klar verteilt und so entwickelte sich vom Start weg eine erwartbare Partie. Im zweiten Durchgang schnupperten wir aber an einer kleinen Situation und vergaben den Satzball gegen den VVH knapp. Am Ende unterliegen wir aber verdient beim letztjährigen Drittplatzierten. MVP wurde bei uns Youngster und Mittelblocker Thomas Klein.
Am Samstag geht es – wie auch in den letzten Jahren – in die Wolfskuhle nach Essen. Aber in diesem Jahr geht es erstmals wieder gegen die 1. Mannschaft des VV Humann. Der Gastgeber gehört zum Establishments des deutschen Volleyballs. In der vergangenen Saison belegte die Mannschaft von Christoph Blielecki einen souveränen 3. Platz und konnte als einziges Team mit den beiden Spitzenclubs aus Mondorf und Schüttorf mithalten.
Die zweite Herrenmannschaft der Tebu Volleys musste in Bremen ohne zwei verletzte Angreifer antreten und verlor 1:3. Nach einem starken ersten Satz brachen Annahme und Block zusammen. „Die neu zusammengestellte Mannschaft hat noch viel Arbeit vor sich“, so Trainer Karlo Keller. Jetzt geht’s zurück nach Tecklenburg – mit Fokus auf die Heimspiele in zwei Wochen.
Damit hatte wohl in der Form kaum jemand gerechnet. Im ersten Saisonspiel der TERRA Tebu Volleys in der 2. Bundesliga ging es am heimischen Burgweg gegen die MLK Volleys Köln. Die Außenseiterrolle gefiel den Tebus aber erstaunlich gut und so setzte es die faustdicke Überraschung. Die Zuschauer der gut gefüllten Halle in Laggenbeck sahen einen 3:0-Erfolg ihrer Mannschaft.
Wenn Jannik am Samstag durchs Mikro „Herzlich willkommen zur 2. Bundesliga. Hallo Burgweg!“ ruft, dann ist es genau 3.430 Tage her, dass die Tebus zuletzt in der zweithöchsten Spielklasse der Republik aufgeschlagen haben. Jetzt ist der große Volleyballzirkus zurück in Laggenbeck. Dorfverein meets big stage – und damit auch die großen Namen der VBL. Gerade einmal 517 Tage liegt das letzte Duell mit den MLK Volleys Köln zurück. Damals feierten die Kölner ihren Meistertitel in der Dritten Liga und stiegen verdient in die 2. Bundesliga auf. Dort folgte in der vergangenen Saison direkt ein starker fünfter Platz – die Playoffs wurden nur knapp verpasst.
Bei uns ist vieles neu: der Name TERRA Tebu Volleys, die Professionalität, der Arbeitsaufwand für das gesamte Umfeld, die mediale Aufbereitung und natürlich das Leistungsniveau in der 2. Bundesliga. Eines aber ist unverändert und vielleicht sogar beispiellos: die Leidenschaft.
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Schon vor Anpfiff am Burgweg war klar, dass es ein emotionaler Abend werden wird. Bielefeld brauchte dringend Punkte um die Liga zu halten, wir um mindestens den 2. Tabellenplatz zu sichern. Dazu würde es das vorerst letzte Spiel von Jonathan König sein und dann stand da ja auch noch die Verabschiedung von Patrick „Tigger“ Hofschröer an, der mit seinem neuen Team aus Ostwestfalen nach Laggenbeck kam. All dies machte das Kribbeln in der Halle von Beginn an spürbar und diese war, trotz der teilweise weit entfernten Auswärtsspiele der anderen Teams und der damit verbundenen Abwesenheit, gut gefüllt. Diese Kulisse bei unseren Heimspielen ist echt ein absolutes Pfund und einer der Gründe für unser Comeback nach verlorenem ersten Satz. Mit dem 3:1-Erfolg ist uns der 2. Platz nicht mehr zu nehmen.
Falls ihr noch Briefe wegbringen oder Probleme mit eurer Internetleitung habt, kommt doch am Samstag an den Burgweg. Mit der Telekom Post SV Bielefeld kommt das zweite Team (nicht zu verwechseln mit Post Telekom SV Aachen) aus der Zusteller- und Kommunikationsbranche nach Laggenbeck. Dabei freuen wir uns weniger auf den monotonen Anfeuerungsruf der Gäste als auf das Wiedersehen mit unserem Eigengewächs Patrick „Tigger“ Hofschröer.
Es hat etwas gedauert bis wir die nötige Spannung aufbauen konnten und als der Liveticker dann beim Stand von 16:11 für Hürth ausfiel und bis zum Spielende die heimgebliebenen Tebus im Dunklen saßen, hätten diese wohl nicht mehr auf ein 3:0 getippt. Zumal das in dieser Saison nicht unsere Paradedisziplin ist und der TVA noch kein Spiel in der laufenden Spielzeit glatt in drei Sätzen verloren hat. Doch Comebacks können wir…
Nach dem Spitzenspiel ist vor dem Spitzenspiel. Okay, es ist nicht erneut das Duell Erster gegen Zweiter, aber es geht für uns gegen den TVA Hürth, der als Aufsteiger auf einem sehr guten 3. Platz rangiert. Im Hinspiel konnten wir uns knapp mit 18:16 im Tie-Break durchsetzen. Für Spannung ist also gesorgt, wenn am Samstag bereits um 16 Uhr das nächste Topspiel in der 3. Liga angepfiffen wird.
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